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24.03.2006 - Norddeutschen Meisterschaften Straßenlauf in Berlin - 3 Titel für den LAV

Der LAV Halensia sicherte sich bei den Norddeutschen Meisterschaften, die im Rahmen des 17. Laufes der Sympathie von Falkensee nach Berlin- Spandau ihre Austragung fanden, drei Gold- und 2 Silbermedaillen. Maria Heinrich und Uwe Emmerling gewannen jeweils die Einzelrennen über 10 Kilometer in ihren Altersklassen. In der Mannschaftswertung waren die LAV-Oldies in der M 50 nicht zu bezwingen.

Der Lauf der Sympathie wurde in der Wendezeit das erste Mal ausgetragen, man lief von der DDR (Falkensee) nach Westberlin (Spandau). Die Streckenführung ist unverändert geblieben, es geht ziemlich den kürzesten Weg von der Stadthalle Falkensee zum Marktplatz der Altstadt Spandau. Nur von der "Symphatie" war bei der Drängelei am Start (mehr als 2700 Teilnehmer hatte die Veranstaltung) wenig zu spüren, dafür war es in der Menschenmasse wenigstens schön warm, bei ansonsten recht frostigen Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt. Alle weiteren Bedingungen waren sehr gut, es gab keinen Wind es war trocken und die Strecke nicht nur Schnur gerade und asphaltiert, sondern auch völlig flach.

Trotz des "Heimspiels" für die Läufer aus Berlin, ging der Gesamtsieg diesmal an den für die LG Braunschweig startenden Embaye Hedrit (29:52 Minuten). Der Vorjahressieger Lennart Sponar vom Berliner SV 1892 zeigte sich bei der Siegerehrung sehr beeindruckt von der Leistung. Im Interview sagte der sympathische 25-jährige, dass er lange mit Embaye zusammen lief, bis dieser bei Kilometer 7 auf die Uhr schaute und es plötzlich eilig hatte. Bei Kilometer 8 sah er nochmals auf die Uhr und gewann 8-9 Meter Vorsprung, bevor er bei Kilometer 9 das 3. Mal die Uhrzeit ablas und dann richtig weg war. Auf die Frage, was er in dieser Rennphase gedacht hatte, sagte er nur schlicht: "AU A". Lennart erreichte nach 30:08 Minuten das Ziel (Vorjahr 30:42).

Für Uwe Emmerling war "AU A" schon viel eher, weil er doch wenigstens beim ersten Kilometer noch sehr dicht in einer 30-köpfigen Gruppe hinter den beiden her rannte. So wurde es eine Art verlängerter "Cooper-Test" über 10 Kilometer, der zum Titelgewinn bei den Senioren der M 40 führte. In seinem ersten Masters-Jahr siegte Uwe überlegen in 32:46 Minuten, was zugleich neuer Landesrekord ist.

Mit neuer persönliche Bestleistung von 38:37 Minuten sicherte sich Maria Heinrich den Titel in der weiblichen Jugend B und gewann damit schon zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Norddeutsche Meisterschaft.

Ebenfalls neuen Hausrekord lief ihr Trainingspartner Samuel Diedering in der MJA. Nach 4 Monaten intensiven Trainings unter Anleitung von Trainer Eik Fricke sind die 38:50 Minuten ein gutes Resultat.

Den dritten Titel und neuen Landesrekord von 1:57:17 Stunde, sicherte sich die M 50-Mannschaft in der Besetzung Lothar Rochau, Frank Berger und Volker Heinze. In der Einzelwertung gelang es Lothar (35:42 min/pB), Vizemeister zu werden, wie bereits im Vorjahr hinter dem Altmeister aus Berlin, Dr. Klaus Goldammer.

Die Männermannschaft in der Besetzung Holger Stoek(32:54 min/pB), Eik Fricke und Steffen Blockus verbesserte den bestehenden Landesrekord in der M 35 auf 1:40.32 Stunde.

Allerdings führten die etwas merkwürdigen Klasseneinteilungen dazu, dass sie in der Norddeutschen Meisterschaftswertung nicht ganz vorn zu finden waren. Hier gab es nur eine Männer Hauptklasse, die auch die M30 und M35 einschloss. Und da gab es bei den Männern eine sehr hohe Leistungsdichte - immerhin blieben 12 Läufer unter der 32 Minuten Marke. Frank Oheim sicherte als vierter M-35 Starter die gute Mannschaftsleistung ab.

Die einzige weibliche Teilnehmerin des LAV Halensia, Ella Tendler, wurde mit 43:34 Minuten Vizemeister in der W 45. Bei der folgenden Siegerehrung wurde sie noch als Dritte ausgezeichnet, bis sich herausstellte, dass die in der Liste auf Platz eins geführte Läuferin gar nicht am Start war.

Das die LAV- Läufer gut im Soll für die neue Freiluftsaison sind, zeigen die neuen persönlichen Bestleistungen von Heinrich, Diedering, Stoek, Blockus, Rochau und Tendler. Dabei wurden alle Teilnehmer sehr gut betreut und unterstützt durch Evi Heinrich, Sylvia Christoph und Lutz Schendel. Vielen Dank dafür.

Text: Uwe Emmerling, Frank Berger