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5. Tag - 25.04.2026 Der erste Gipfel

Zum siebenten mal stand ich in meinem Leben auf dem Brocken, viermal zu Fuß hochgewandert, zweimal mit der Brockenbahn und heute endlich mit dem Rad. Das ganze hat eine Vorgeschichte. Vor einigen Jahren unternahm der LAV Halensia mal einen Trainingslauf von Schierke auf den Brocken. Ich wollte dabei sein und dachte mir, mit meinem Pedelec hochzufahren. Es war mein erstes mittlerweile altes nicht so leistungsstarkes Rad und ich war völlig untrainiert. Nach 7 der 10 km war Schluss. Ich war komplett am Ende und musste nach zwei schon zuvor eingelegten Gehpausen aufgeben.

Heute erreichte ich den Gipfel. Und das relativ problemlos. Hierfür kann ich recht einfach zwei Faktoren verantwortlich machen, die zum Erfolg geführt haben. Zum einen besitze ich ein sehr leistungsstarkes nagelneues Rad mit einem Akku, der über die momentan auf dem Markt erhältlich besten Leistungsdaten verfügt – einen 800 Power Tube. Und zum anderen war mein Training erfolgreich. Drei Monate hartes Krafttraining für Arme, Beine und Rücken in der Physiopraxis „FPZ Rückentherapie“ im Ritterhaus auf dem Boulevard haben eine deutliche Wirkung hinterlassen. Ich habe keine Probleme mit meinen Muskeln, spüre keine Schmerzen oder Ermüdung und habe keinen Muskelkater. Die Beine drehen rhythmisch und gleichmäßig über einen langen Zeitraum. Lieber Conrad, vielen herzlichen Dank Dir und Deinem gesamten Team.

Genau so fuhr ich heute bei strahlendem Sonnenschein kurz nach 11 Uhr los. Vorher war ich noch kurz in einem Supermarkt ein paar Getränke für das Wochenende holen. Sehr gleichmäßig mit höchster Akku-Unterstützung und einem niedrigen Gang radelte ich ruhig und entspannt bergauf. Ich habe unterwegs nicht einmal angehalten, bin nicht einmal abgestiegen, musste nicht einmal schieben. Ich erreichte nach genau 10,0 km in 46 min. den Gipfel. Ich gebe zu, dass das Gefühl der Freude mit einigem Stolz verbunden war, auch trotz der Akku-Unterstützung. Viele andere fuhren ohne dies hoch, egal.

 

Und da waren sie, die vielen anderen Brockenbesucher, Samstag, schönes Wetter, tausende Wanderer, hunderte Radelnde. Von Anfang an stehen Schilder „Wanderer links gehen – Hikers go left“. Und das funktioniert auch sehr gut. Nur auf den letzten zwei Kilometern stehen keine Schilder mehr. Und hier kommen verschiedene Wanderwege aus verschiedenen Richtungen eingebogen dazu. Und plötzlich war die Brockenstraße voller Menschen, die immer wieder die gesamte Breite für sich einnahmen. Ich bin dann konsequent dauerklingelnd im Slalom zwischen ihnen durchgefahren. Ich erntete keine bösen Worte und wurde von allen akzeptiert. Etwas Mitleid hatte ich mit den Radelnden, die schon bergab fuhren. Die mussten sehr langsam den gleichen Slalom fahren.

Und so kam ich oben an, genoss das Geschaffte und ließ mich am Gipfelstein mit meiner „Erfolgsprämie“ fotografieren. Ich hatte nicht den Plan, diese gefüllt wieder mit runterzunehmen. Und so setzte ich mich gemütlich hin und füllte die Flüssigkeit aus der Flasche in meinen Körper. Das tat gut. Und dann fotografierte ich noch einen „wichtigen“ Entfernungsanzeiger.

Nach einer reichlichen Pause schwang ich mich wieder in den Sattel und fuhr erst einmal mit der gleichen Geschwindigkeit wie bergauf im Slalom bergab. Erst als einige Wanderwege seitlich abzweigten, wurde die Straße leerer und ich konnte es mal rollen lassen. Verbrauchte ich Hochwerts 40 % meiner Akku-Ladung, waren es bergab genau 2 % und es dauerte 26 min. Am Ende des Tages waren es 23,0 km in 1:26 h.

Morgen lege ich meinen zweiten Ruhetag ein, bevor ich am Montag auf den Wurmberg radeln werde. Diesen sehe ich die ganze Zeit von Schierke aus ganz nah und groß. Er ist auch näher dran als der Brocken.

LuSche