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07.04.2019 - Freiburg-(Halb)marathon - Laufen im Ländle

Es liegt noch Schnee auf den Höhen des Schwarzwaldes, als wir als wir am Freitag zum Freiburg Marathon anreisen. Wir hatten unserem Sohn Robert, der im Schwarzwald lebt, (nicht ganz uneigennützig) den Start zu Weihnachten geschenkt. Für ihn sollte es die HM-Premiere werden, für mich Trainingsmotivation für dunkle Wintertage. Und so gehen wir am Samstag erstmals in Familie zur Startnummernausgabe in die Messehallen, inspizieren das Gelände und schauen den Kleinsten beim Mini Füchsle Lauf zu. Die Marathonmesse ist recht umfangreich, und was in unseren Breiten als Nudel-oder Kloßparty bekannt ist, heißt hier Maultäschle und schmeckt auch lecker.

Anschließend streifen wir noch durch die Altstadt, schauen am berühmten Freiburger Münster vorbei und gehen durch schmale Gassen mit verschiedensten Kopfsteinpflaster. Immer begleitet uns das „Bächle“, eine ca.30 cm breite Wasserrinne, die sich durch viele Straßen zieht. Am Sonntagmorgen geht es dann früh los. Auf Grund der Hitze im letzten Jahr hat man den Start vorverlegt. Aber Hitze ist heute sowieso kein Thema. Es ist bedeckt und 8°C. Ich entscheide mich für kurzes Shirt. Doch als ich zusammen mit den vielen anderen Startern die Messehalle verlasse, hängen dunkle Wolken über der Rheinebene und es regnet heftig. Da muss man jetzt durch, schließlich geht es den anderen 7000 Startern genauso. Ich stelle mich in meinen Startblock und warte.

Regen tropft auf meinen Kopf, meine Arme. (Die vorbereitete Mülltüte für solche Fälle liegt natürlich im Auto.) Dann geht der erste Block ins Rennen. Minuten später meldet der Sprecher, dass die Spitzengruppe bei km 4 angekommen ist - aber ich stehe immer noch im Regen und bibbere. Als sich der letzte Block endlich in Bewegung setzt, ist es für mich wie eine Erlösung: Endlich laufen, endlich bewegen, warm werden. Regnet es noch? Ich merke es nicht mehr, laufe im Pulk auf breiten Straßen Richtung Innenstadt. Auch dass die erste Hälfte der Strecke leicht bergan geht, bemerke ich nicht. Ich bin froh, dass mir endlich warm ist, beobachte die vielen Zuschauer, die uns immer wieder anfeuern. Wir laufen am Schwabentor vorbei. Auf einem kurzen Pendelstück kommt mir erst Saskia entgegen und wenig später auch Thoralf. Danach verläuft die Strecke in einem Seitental entlang der Dreisam. Es ist sehr grün und man hat einen schönen Blick auf die umliegenden Berge. Bei km 10 ist der Wendepunkt, und nun geht es leicht bergab bis in die Altstadt. Davon bekomme ich leider nicht viel mit. Das nasse Kopfsteinpflaster, Straßenbahnschienen und Gullydeckel erfordern volle Konzentration. Zum Glück gibt es hier auch ordentlich was auf die Ohren. Besonders in der Altstadt stehen viele Bands, deren Musik durch die Straßen hallt. Und schon geht es zurück Richtung Messe.

Meine Beine laufen wie von selbst. Der Regen ist vergessen und ich bin einfach nur happy,  heute hier mit dabei zu sein. Mein Zielfoto, von Thoralf gemacht, muss heute ausfallen - er hatte noch nicht mit mir gerechnet. Es war also nicht umsonst, dass mich Astrid und Simone durch die Dunkelheit „gescheucht“ haben. Gemeinsam läuft`s eben besser. Auch meine Männer sind an diesem Tag recht zufrieden. Thoralf ist nach einem „verseuchten“ Halbjahr doch gut durchgekommen. Robert ist mit seinen 1:44h glücklich und so träumen wir auf der Rückfahrt schon mal vom nächsten gemeinsamen Lauf.

Text/Bild: Kerstin Kiss