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Tag 1 21.04.2026 – Wenn Engel reisen …

… scheint die Sonne. Genau am richtigen Tag war der Regen verschwunden und die Sonne ließ sich blicken. Mir fallen da gleich noch einige Sprüche mehr ein, wie z. B.: „Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“ – „Das schwerste ist gemacht, der Anfang.“

Nun bin ich also losgefahren. Pünktlich um 12:32 Uhr startete ich meine Radtour auf dem höchsten Berg von Halle (Saale), dem Galgenberg mit 134 m. Extra zu meinem Start und um mir alles Gute mit auf den Weg zu geben, war mein langjährigster Kumpel Micha zum Galgenberg gekommen. Wir kennen uns seit mittlerweile 49 Jahren. Lieber Micha, vielen herzlichen Dank. Da ich von zu Hause erst einmal dort hingefahren war, standen zum Start schon 9 km auf dem Tacho.

Los ging es also durch die Stadt in Richtung Westen. Kaum war ich 2 km unterwegs, hatte ich mein negativstes Erlebnis des Tages hinter mir. Ein Autofahrer, der mich in der Stadt für eine Strecke von ca. 100 m nicht überholen konnte, öffnete sein Beifahrerfenster, drückte länger auf die Hupe und schrie mich beim Vorbeifahren an, „… du Votze…“ Hoffentlich bleiben mir im Verlauf der Tour weitere geistig behinderte Menschen erspart.

Von nun an lief es super, das Rad rollte, am Himmel gab es strahlenden Sonnenschein. Vorbei am Schloss in Seeburg, entlang des Süßen See, Eisleben kurz gestreift über das Gelände der Eisleber Wiese. Hier begann gerade der Aufbau für die Eisleber Frühlingswiese (30.04.-03.05.2026). Und dann kam doch noch eine Schwierigkeit. Der Weg in Richtung zum Tagesziel, dem ich laut Google Maps folgte, führte durch Wiesen und Felder. An einer Stelle wurde dieser Weg dann fast zum Albtraum. Auf einer Länge von ca. 800 m war der Feldweg total matschig vom Regen mit tiefen Löchern und Rillen voll Wasser, die von Traktoren zerfahren waren. Zum Glück konnte ich an den schwierigsten Stellen auf einen sehr unebenen holprigen schiefen Wiesenstreifen von etwa 1 m Breite zwischen Feldweg und Acker ausweichen. So kam ich teilweise zu Fuß das Rad schiebend über dieses „Hindernis“ hinweg.

Kurz vor meinem Tagesziel (noch 4 km) konnten mir mehrere Menschen, die zu Fuß unterwegs waren, nicht sagen, welcher von drei möglichen Wegen am besten nach Ahlsdorf führen würde, geschweige denn wie die Ortschaft heißt, deren Häuser ich in kurzer Entfernung sehen konnte. Gefunden habe ich meinen Weg dann doch recht gut. Und so kam ich gegen 15:35 Uhr an meinem Quartier, dem Hotel „Stadt Nürnberg“ an.

Mein Tacho zeigt 58,6 km für den heutigen Tag in einer reinen Fahrzeit von 2:45 h. Jetzt werde ich mich schön ausruhen, die Füße hochlegen. Morgen geht es weiter. Das Ziel lautet dann Thale, die Meter aufwärts werden mehr.

LuSche