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04.03.2022 - Deutscher Meister ist nur der LAV! – 30. Jubiläumsmarathon mit Deutschen Meisterschaften.

Das stimmt natürlich nicht ganz.

Aber ein Deutscher Meister-Titel ging am Wochenende bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Hannover tatsächlich nach Halle an der Saale nämlich der in der männlichen Altersklasse 70.

Lothar Rochau holte sich diesen in der Königsdisziplin über 42,195 km in der sehr guten Zeit von 3:38:27h. Auf seiner Facebook-Seite kommentierte Lothar seinen durchaus klangvollen weiteren Titel mit den Worten „Die Schinderei hat sich gelohnt. Ich widme den Sieg den mutigen Menschen in der Ukraine.“

Das ist selbstverständlich sehr nobel, aber einen kleinen Teil der Widmung hätte auch sein treuer Laufpartner Andreas Plier (M55) verdient. Lothar und Andreas hatten die „Schinderei“ auch am Sonntag noch bis zum Kilometer 35 gemeinsam durchgestanden. Dann allerdings kam für Andreas der Mann mit dem Marathon-Hammer und er musste abreißen lassen. Seine Uhr blieb am Ende bei 3:48:35h stehen. Gratulation zu dieser Leistung und vor allem zu den vielen Kilometern davor, lieber Andreas! Alles richtig gemacht der 1. Marathon muss durchgestanden werden.

Ein anderes LAV-Läuferpärchen, das über den Winter mit ambitionierten Zielen Richtung Hannover gestartet war, konnte nur zuschauen, wie der „adoptierte“ Trainingspartner das anvisierte Ziel, unter 2:55h zu laufen, eindrucksvoll erreichte. Martin Wohlgemuth und Bert-Morten Arnicke (M45), die beiden alten Schulkameraden, standen aus verschiedenen gesundheitlichen Gründen nicht in Hannover an der Startlinie. Dafür aber Sven Kirchhöfer, LAV-Mitglied in spe, der dank der strukturierten gemeinsamen Vorbereitung seine Bestzeit um knapp 4 Minuten auf 2:53:50h verbesserte. Jeder weiß, dass in dieser Situation zwei Herzen in der Brust eines jeden Läufers schlagen, das Sportlerherz, das dem Trainingspartner zu dieser Leistung gratuliert und das Wettkämpferherz, das vom Startschuss an blutet. Mit einer Zeit um die 2:54 Stunden wäre man an diesem Tag sogar unter die Top-10 der Deutschen Meisterschaft in der M45 gekommen. Hätte, hätte, Fahrrad…

Last but not least startet Armin Geisler in der M30 für unseren Laufverein beim Halbmarathon. Armin holte sich seine gute Form ebenfalls über den Winter im Rundenkarussell der Sporthalle Brandberge und blieb in 1:28:33 Stunden erstmals unter der magischen 1:30-Marke. Bravo, Armin!

Alles in allem zeigte sich Hannover einmal mehr von seiner besten Seite trotz des typischen Aprilwetters. Nach der entbehrungsreichen, wettkampfarmen P-Zeit starteten dort ungefähr 16.000 Menschen und man verspürte allerorten neben dem intensiven Ein- und Ausatmen auch ein tiefes Aufatmen! Die Masken sind gefallen und der LAV hat schon seinen nächsten Deutschen Meistertitel.

Auf ein Neues: Fresst Kilometer und bleibt optimistisch!

Text: Bert-Morten Arnicke

Bilder: Iris Rochau/Bert-Morten Arnicke