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31.10.2021 - Deutsche Meisterschaft im 10 km Straßenlauf - Laufspektakel in der Zuckerstadt Uelzen – zwei Halensianer zeigen Flagge am Reformationstag.

Nachdem Andreas Plier und Lothar Rochau im Sommer des zweiten Coronajahres den Plan gefasst hatten, an den Deutschen Meisterschaften 2021 teilzunehmen, stand dieses besondere Event ganz im Mittelpunkt unserer Laufleidenschaft.

Unser Training war seitdem geprägt von mindestens 2 Einheiten in der Woche, die Intervalle oder Tempoläufe beinhalteten. Das Ziel war für Andreas nicht nur eine Teilnahme an seinen ersten Deutschen Meisterschaften, sondern auch die persönliche Bestzeit über 10 km Straße von 43:14 min zu unterbieten. Außerdem war es Vorgabe unter den ersten 25 in der AK 55 zu bleiben.

Für Lothar war die Vorgabe etwas bescheidener, da er sich im letzten Jahr in der AK 65 befindet. Trotzdem sollte ein Platz unter den Top-Ten erkämpft werden. Mit diesen Vorsätzen ausgerüstet und dem guten Gefühl, dass wir uns ordentlich vorbereitet hatten, fuhren wir am 31.10.2021gut gelaunt in die rund 250 km entfernte Hansestadt Uelzen. Da wir im Vorfeld erfahren haben, dass auf Grund der hohen Teilnehmerzahlen noch ein 3. Lauf für die Altersklassen 50-85 ausgeschrieben war, konnten wir die Anfahrt in aller Ruhe angehen.

In Uelzen angekommen erledigten wir die Formalitäten und schauten uns den 1. Lauf der Männer und der Junioren an. Auf einer 2-km-Runde durch die Innenstadt kämpfte die gesamte deutsche Langlaufelite um den Deutschen Meistertitel, zumal 5 Läufer mit einer 28ziger Zeit angereist waren. In einem überaus spannenden Rennen konnte sich Nils Voigt von der TV Wattenscheid 01 in 28:45 min knapp vor Samuel Sibhatu und Richard Ringer durchsetzen.

Noch der 13. lief eine Zeit von unter 30min über die 10 km Straße. Ich denke, das hat es seit längerer Zeit nicht mehr in der Straßenlaufszene in Deutschland gegeben.

Nach dem auch sehr starken Frauenlauf waren nun die Seniorinnen und Senioren ab AK 50 an der Reihe.

Zuvor galt es ein Einlauftraining zu absolvieren, was bei dem schönen Spätherbstwetter mit rund 15 Grad sehr angenehm war. Plötzlich eine Schrecksekunde: Andreas fühlt einen Schmerz in der linken Wade – was nun?

Leichtes massieren, gemächliches laufen und schon standen wir beide mit vielen Altersklassensportlerinnen und Sportlern am Start. Die Aufregung und das Adrenalin hatten bei Andreas den Schmerz fast vergessen lassen.

So ging Andreas auch mit Zeiten von unter 4 min die ersten 2 km couragiert an. Bis zum km 6 war die Wade kaum zu spüren und dann war das Ende abzusehen. Mit der sehr guten Durchschnittsgeschwindigkeit von 4:13 min und einer Nettoendzeit von 42:01 min, verbesserte er seiner Bestzeit um über 1 min.

Der 20. Gesamtplatz war zwar ernüchternd, aber eine Deutsche Meisterschaft ist eben kein Landescup-Lauf in Sachsen-Anhalt. Die ersten drei in der AK 55 liefen 35ziger Zeiten.

Herzlichen Glückwunsch und jetzt kommt das auskurieren.

Lothar kam nur sehr verhalten in den Wettkampf rein und kämpfte um die vorgegebene Platzierung unter den ersten Zehn. Das gelang auch, aber mit der Nettozeit von 44:42 min konnte er nicht zufrieden sein.

Nun gilt es zu regenerieren, bevor das Training für das Wettkampfjahr 2022 so richtig beginnt.

Natürlich gab es am Abend beim Kroaten Tomic am Robert-Koch-Platz ein zünftiges Abendessen, mit der Gewissheit, dass das nicht unsere letzte deutsche, oder internationale Meisterschaft war.

Ein großes Dankeschön geht an Iris Rochau für die tolle Unterstützung, die uns so wunderbar den Rücken freihielt.

Text/Bild: Lothar Rochau