Tag 26 - 26.06.2026 - Weit im Westen
Bei den für den heutigen Tag vorausgesagten Temperaturen musste ich mich auf einen enormen Hitzetag einstellen. Genügend Getränke hatte ich dabei. Und den größten Teil des Tages würde ich im Auto bei eingeschalteter Klimaanlage zurücklegen.
So fuhr ich von der NRW-Hessischen Grenze aus dem Sauerland ca. 250 km bis an die Niederländische Grenze. Hier befindet sich in Selfkant in der Nähe von Aachen der Westlichste Punkt Deutschlands. Schon einige Kilometer vorher ist der Weg zu diesem Punkt entlang der Straße mit den bräunlichen Tourismus-Hinweisschildern sehr gut gekennzeichnet. Am Ort angekommen, erwartete mich ein schöner extra dafür vorgesehener Parkplatz. Auch ist diese Stelle touristisch sehr gut ausgebaut. Es gibt Toiletten, mehrere Hinweistafeln mit sehr brauchbaren Erläuterungen und einen Aufenthalts-Sitzbereich zum Picknicken. Vom Parkplatz aus musste ich dann noch einen ca. 100 m langen „Fußmarsch“ zurücklegen.
Über einen extra dafür angelegten Holzsteg erreicht man dann den Westlichsten Punkt Deutschlands. Ich nehme an, dass die Grenze zu den Niederlanden in der Mitte des kleinen Baches verläuft. Am Ende des Stegs wurde dieser extra bis über den Bach gebaut, damit der rote Pfahl direkt auf dem geografisch korrekten Punkt in der Mitte über dem Wasser steht. Das ist wirklich echt gut gemacht. Auf der dort entlangführenden Straße ist einzig quer darüber ein weißer Doppelstrich gezogen und das allseits bekannte blaue große EU-Schild mit dem Schriftzug „Nederlands“ aufgestellt. Man will ja wissen, in welchem Land man sich gerade exakt befindet.
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Tag 25 - 25.06.2026 - Tag der Missgeschicke
Zeitig früh am Morgen lud ich mein Rad auf den Heckträger meines Autos und machte mich auf Richtung Thüringen. Schon nach kurzer Fahrtzeit fing mein Gehirn an zu arbeiten und stellte fest, dass ich zwei organisatorische Handlungen in meiner Wohnung während meiner Abwesenheit vergessen hatte. Am Abend rief ich meine Tochter an, sie wird es morgen für mich richten. Vielen herzlichen Dank.
Im Laufe des Tages erinnerte ich mich dann ab und an daran, dass ich den ein und den anderen Gegenstand vergessen habe, einzupacken und mitzunehmen. Insgesamt sind mir bisher fünf Teile eingefallen. Und dabei habe ich extra eine Liste, was ich alles eventuell gebrauchen könnte und alle fünf sind dort aufgeführt. Es sollten nicht die letzten kleinen Missgeschicke des Tages bleiben.
Nach nicht allzu langer Fahrzeit erreichte ich auf der A 71 den „Rennsteigtunnel“ (knapp 8 km lang). Das ein oder andere mal bin ich dort schon durchgefahren, aber nicht all zu oft. Gern erinnerte ich mich in dem Moment daran, dass ich 2003 bei einem meiner letzten „Läufe“ vor der Autobahnfreigabe beim sogenannten Tunnellauf dort zu Fuß durchgelaufen war. Danach noch hoch zum Rondell nach Oberhof, abgebogen Richtung Schmücke erreichte ich schnell den dortigen Parkplatz.
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07.06.2026 - 45. Klippenlauf in Harzgerode - Mit Geh-Pause auf dem zweiten Platz
Drei LAVer waren am vergangenen Sonntag Teilnehmer des traditionellen Naturlaufs in Harzgerode. Jana, Uwe und Leif nahmen im Hauptlauf die 15 km unter ihre Laufschuhe und meisterten bergauf wie bergab die Herausforderungen, die die 340 Höhenmeter im Unterharz mit sich brachten. Die anspruchsvolle Strecke mit Feld- und Waldwegen, Singletrails und dem Felsentunnel wurde durch den kräftigen Regen am Vortag nicht einfacher. Obwohl alle drei etwas gezeichnet wirkten, erreichten sie wohlbehalten das Ziel und durften sich über Podestplätze in ihren Altersklassen freuen.
2. Gesamt/1.Mä - Leif Fricke -1:03:10 h
2. M60 – Uwe Pantke – 1:19:06 h
3. W55 – Jana Timm – 1:38:47 h
Text/Bild: Eik Fricke
Weitere Laufberichte unserer Mitglieder findet ihr hier!
Wir wünschen weiterhin viel Spaß
auf der Internetseite des LAV Halensia e.V.!

