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Tag 27 - 29.06.2026 – Einmal ja und einmal nein

Nachdem ich ein schönes Wochenende in der traumhaften Mosellandschaft bei meiner Nichte verbracht hatte, setzte ich am Montag meine Fahrt fort. Nach den Temperaturen von 40 °C waren die heutigen 10 K weniger schon fast als angenehm zu bezeichnen. Nach kurzer Zeit erreichte ich das Gebiet um den Erbeskopf. Auf den Straßen ist die Zufahrt mit touristischen Schildern gut ausgewiesen. Der Gipfel des Erbeskopf ist ein Hochplateau, auf welches man mit dem Auto bis hoch fahren darf. Oben gibt es dort einen Parkplatz für ca. 30 Autos.

Das Hochplateau hat schätzungsweise etwa eine Größe von 400 m x 200 m. Das minimal niedriger liegende Areal ist eingezäunt und am Tor mit einen Schild: „Militärischer Sicherheitsbereich“ versehen. Auf dem anderen Teil befindet sich der Gipfel des Berges. Markiert ist er mit einer Platte, die in den exakten Umrissen die Fläche von Rheinland-Pfalz darstellt. Umgeben ist diese mit kleinen flachen Steinmauern, auf denen verschiedene weitere Gipfel des Hunsrücks bezeichnet sind. Ein Gipfelkreuz oder ein Gipfelbuch sind nicht vorhanden. Das Ambiente hat etwas von sterilem Labor.

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Tag 26 - 26.06.2026 - Weit im Westen

Bei den für den heutigen Tag vorausgesagten Temperaturen musste ich mich auf einen enormen Hitzetag einstellen. Genügend Getränke hatte ich dabei. Und den größten Teil des Tages würde ich im Auto bei eingeschalteter Klimaanlage zurücklegen.

So fuhr ich von der NRW-Hessischen Grenze aus dem Sauerland ca. 250 km bis an die Niederländische Grenze. Hier befindet sich in Selfkant in der Nähe von Aachen der Westlichste Punkt Deutschlands. Schon einige Kilometer vorher ist der Weg zu diesem Punkt entlang der Straße mit den bräunlichen Tourismus-Hinweisschildern sehr gut gekennzeichnet. Am Ort angekommen, erwartete mich ein schöner extra dafür vorgesehener Parkplatz. Auch ist diese Stelle touristisch sehr gut ausgebaut. Es gibt Toiletten, mehrere Hinweistafeln mit sehr brauchbaren Erläuterungen und einen Aufenthalts-Sitzbereich zum Picknicken. Vom Parkplatz aus musste ich dann noch einen ca. 100 m langen „Fußmarsch“ zurücklegen.

Über einen extra dafür angelegten Holzsteg erreicht man dann den Westlichsten Punkt Deutschlands. Ich nehme an, dass die Grenze zu den Niederlanden in der Mitte des kleinen Baches verläuft. Am Ende des Stegs wurde dieser extra bis über den Bach gebaut, damit der rote Pfahl direkt auf dem geografisch korrekten Punkt in der Mitte über dem Wasser steht. Das ist wirklich echt gut gemacht. Auf der dort entlangführenden Straße ist einzig quer darüber ein weißer Doppelstrich gezogen und das allseits bekannte blaue große EU-Schild mit dem Schriftzug „Nederlands“ aufgestellt. Man will ja wissen, in welchem Land man sich gerade exakt befindet.

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07.06.2026 - 45. Klippenlauf in Harzgerode - Mit Geh-Pause auf dem zweiten Platz

Drei LAVer waren am vergangenen Sonntag Teilnehmer des traditionellen Naturlaufs in Harzgerode. Jana, Uwe und Leif nahmen im Hauptlauf die 15 km unter ihre Laufschuhe und meisterten bergauf wie bergab die Herausforderungen, die die 340 Höhenmeter im Unterharz mit sich brachten. Die anspruchsvolle Strecke mit Feld- und Waldwegen, Singletrails und dem Felsentunnel wurde durch den kräftigen Regen am Vortag nicht einfacher. Obwohl alle drei etwas gezeichnet wirkten, erreichten sie wohlbehalten das Ziel und durften sich über Podestplätze in ihren Altersklassen freuen.

2. Gesamt/1.Mä - Leif Fricke -1:03:10 h

2. M60 – Uwe Pantke – 1:19:06 h

3. W55 – Jana Timm – 1:38:47 h

Text/Bild: Eik Fricke


 

Weitere Laufberichte unserer Mitglieder findet ihr hier!

 

Wir wünschen weiterhin viel Spaß

auf der Internetseite des LAV Halensia e.V.!