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Tag 29 – 19.08.2026 – Im zweiten Anlauf

Ende Juni hatte ich den Gipfel des Langenberg in Nordrhein-Westfalen nicht erreicht. Mit ein wenig Abstand habe ich mich noch einmal eingehend mit den Örtlichkeiten beschäftigt. Einige Recherchen und das Lesen von Berichten anderer Wanderer ließen mich einen Ansatz finden.

So machte ich mich heute Früh mit dem Auto auf in Richtung Winterberg im Sauerland. So wie schon im Juni steuerte ich die Gemeinde Niedersfeld an. Heute nahm ich dann vom Ort aus mit dem Auto eine Straße, die später in einen breiten festen Schotterweg überging. Diese führte immer bergauf bis zu einem Wanderparkplatz an der Hochheidehütte, so wie es mehrheitlich empfohlen wird.

Im Gegensatz zu Ende Juni waren es diesmal nur noch 3 km bis zum Gipfel und nicht mehr 5 km. Es waren nur noch 80 und nicht mehr 250 Höhenmeter zurückzulegen. Und das Thermometer zeigte keine Temperatur von 39 °C sondern wohlfühlige 20 °C. Das alles zusammen ergab einen großen Optimismus bei mir.

Am Wanderparkplatz angekommen nahm ich das Rad vom Heckträger, Helm auf und los ging es. Nach 3,1 km und 16 min. erreichte ich über einen sehr breiten schottrig-festen Wanderweg einigermaßen entspannt den Gipfel. Ich musste mich dabei nicht mal wirklich anstrengen. Oben traf ich dann eine Mutter mit ihrem schon fast erwachsenen Sohn, die in der Nähe – wie sie sagten – zu Hause sind und nur eine kleine Ferienwanderung unternommen hatten. (NRW hat noch 1,5 Wochen Ferien)

Auf dem Gipfel gibt es ein sehr großes Gipfelkreuz, eine informative, aber schlecht lesbare Informationstafel. Ein Gipfelbuch gibt es nicht. Es gibt ein paar ordentliche Sitzgelegenheiten und es ist alles sauber. Ansonsten ist der gesamte Gipfel wieder ein wenig steril und zum längeren Verweilen nicht einladend. Ein vorüber eilender Jogger und zwei Mountainbiker würdigten dem Gipfelkreuz keinen einzigen Blick. Ich fertigte mit Kamera und Handy meine obligatorischen Fotos und begab mich auf den Rückweg zum Auto. Am Ende waren es 6,4 km in 0:27 h. Mehr gibt es heute nicht zu berichten.

LuSche


 

 

13.08.2026 - „Wenn Engel reisen …“

So beginnen öfter mal Berichte über Reise-Unternehmungen. Sechs LAV-er begaben sich am Donnerstag, 13.08.2026, auf eine Radel-Spazierfahrt. Start war um 10:00 Uhr am Waldkater und Ziel ein klein wenig mehr als 30 km entfernt die Georgsburg in Könnern. Kaum losgefahren bemerkte Rainer: „ … was haben wir für ein tolles Wetter heute…“ Ich sagte ihm: „ Wenn Engel reisen, scheint die Sonne“, worauf er erwiderte: „ das hast Du jetzt aber schön gesagt“.

Aber beginne ich doch mal am Anfang und von vorn. Irgendwann hatte irgendjemand irgendeine Idee. Irgendwann war vor einigen weniger oder mehreren Tagen, irgendjemand ist Lutz Mengewein und die Idee war eine Radtour zur Georgsburg in Könnern. Mit seiner Idee stieß er auf sehr fruchtbaren Boden bei einigen LAV-ern der Ü 70 und mir als Junior-Küken (immerhin schon AK 60). Leider und sehr sehr schade war, dass Lutz Mengewein dann kurzfristig wegen anderweitiger Verpflichtungen seine Teilnahme absagen musste. Ich meldete mich, dass ich die Strecke kenne und den Weg weisen könnte. Und schon besaß ich die Funktion des „Reiseleiters“. Aber überhaupt kein Problem, die Teilnehmer waren ja alle ganz liebe Menschen und Sportfreundin und Sportfreunde. Ich gab den Weg vor und die Ü 70 folgte dem „Jungspund“.

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07.06.2026 - 45. Klippenlauf in Harzgerode - Mit Geh-Pause auf dem zweiten Platz

Drei LAVer waren am vergangenen Sonntag Teilnehmer des traditionellen Naturlaufs in Harzgerode. Jana, Uwe und Leif nahmen im Hauptlauf die 15 km unter ihre Laufschuhe und meisterten bergauf wie bergab die Herausforderungen, die die 340 Höhenmeter im Unterharz mit sich brachten. Die anspruchsvolle Strecke mit Feld- und Waldwegen, Singletrails und dem Felsentunnel wurde durch den kräftigen Regen am Vortag nicht einfacher. Obwohl alle drei etwas gezeichnet wirkten, erreichten sie wohlbehalten das Ziel und durften sich über Podestplätze in ihren Altersklassen freuen.

2. Gesamt/1.Mä - Leif Fricke -1:03:10 h

2. M60 – Uwe Pantke – 1:19:06 h

3. W55 – Jana Timm – 1:38:47 h

Text/Bild: Eik Fricke


 

Weitere Laufberichte unserer Mitglieder findet ihr hier!

 

Wir wünschen weiterhin viel Spaß

auf der Internetseite des LAV Halensia e.V.!