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Tag 6 – Ende gut, nicht alles immer komplett gut

05:30 Uhr klingelte der Wecker, kurz zum Frühstück, Sachen packen und ab zum Marathon. 06:30 Uhr fuhr unser Shuttle-Bus vom Hotel zum Breitscheidplatz. Dort angekommen erst einmal zur Mitarbeiter-Meldestelle und registrieren lassen. Danach die große Einweisung auf der Zuschauertribüne in die einzelnen Abläufe. Zum Schluss dann alle Streckenposten und Kampfrichter der Verpflegungs- und Erfrischungsstände in den Bus. Dort saßen, was mir nicht gesagt wurde, schon 7 Teams der Medicals drin. Am Ende waren wir 75 Leute im Bus bei 61 Sitzplätzen. Der Busfahrer drückte ein Auge zu und fuhr uns trotzdem auf die Strecke.

Reibungslos entsprechend der Einteilung auf den vorhandenen Listen und dem Streckenplan setzte ich dann alle an ihrem Einsatzort des Tages wohlbehalten ab. Dabei bediente ich mich der in Reisebussen vorhandenen Mikrofon-Sprechanlage, womit ich sofort der „Reiseleiter“ war. Als alle auf der Strecke waren, fuhr ich mit dem Bus – natürlich fuhr der Busfahrer – an die vorgegebene Park-Warteposition. Diese war unmittelbar an der Strecke. So konnte ich mir wunderbar den Marathon sehr gut anschauen und verfolgen. Zwischendurch erschien zufällig an dieser Stelle fast die gesamte deutsche Geher-Nationalmannschaft. Da ich sie alle kenne und sie mich auch alle kennen, quatschen wir kurz miteinander.

Hagen Pohle-Lutz Schendel-Saskia Feige-Nils Brembach-Nathaniel Sailer-Carl Dohmann-Emilia Lehmeier (v. l.)

Die Geher beteiligten sich dann mit anderen Zuschauern zusammen auch noch als Buchstabenhalter zur Anfeuerung der deutschen Läufer.

Etwas später entdeckte ich noch einen gut dekorierten polnischen Fan.

Nach dem Ende des Laufes sammelte ich dann mit dem Bus alle Posten wieder ein. Nervig war, dass es wie immer einige wenige gibt, die denken, nicht warten zu müssen. Sie hatten sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Rückweg gemacht. Ich habe jedes mal an solchen Stellen gewartet und nach den Kampfrichtern gesucht, was natürlich für die letzten auf der Runde dann ein längeres Warten bedeutete. Blöd. Zu allem Unmut hatte auch noch die Polizei auf dem Rückweg eine Straße gesperrt „aus gegebenem Anlass“. Wie sich später herausstellte war dort ein herrenloses Gepäckstück aufgefunden worden.

Am Abend ging es dann ein letztes mal ins Stadion. Wir haben das Finale im Hammerwurf der Frauen durchgeführt. Nach Ende des Wettkampfes verabschiedete ich mich persönlich von Kathrin Klaas, die ich durch die Halleschen Werfertage seit einigen Jahren gut kenne. Ich gratulierte ihr zum Ende ihrer Karriere und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute.

Nach Abschluss der Europameisterschaften setzten wir uns als Kampfrichter im Biergarten vor unserem Hotel noch gemütlich auf ein Glas – oder auch mehr – Abschiedsbier zusammen. Ich ging dann 03:30 Uhr ins Bett.

Als ich am Montagmittag 13:30 Uhr wieder zu Hause war, hielt ich erst einmal 3 Stunden Mittagsschlaf. Die nächsten Tage werde ich nutzen, um mich innerlich wieder auf Normalmaß runterzufahren. Verglichen mit der inneren Organisation bei der WM 2009 war diese damals in vielen Punkten deutlich besser. Dieses Jahr waren zu viele neue Leute mit Verantwortlichkeiten betraut, bei denen sie manchmal leicht überfordert waren, weil ihnen aber auch teilweise Erfahrungen und Fingerspitzengefühl fehlten. Bleibt zu wünschen, dass sie dabei so viel gelernt haben, dass sie es nächstes mal besser machen.

Mit vielen neuen Eindrücken und einer Menge schönen Erlebnissen verabschiede ich mich von Euch von den Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 in Berlin.

Text/Bild: Lutz Schendel


 

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