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27.04.2018 - Kreismeisterschaften des Burgenlandkreises - 5.000m in Weißenfels

Die ersten Frühahrsklassiker sind abgelaufen. Da war es Zeit für eine ernsthafte Standortbestimmung. Zu diesem Zwecke fielen 5 Athleten der Abteilung Attacke in den Burgenlandkreis ein, um lorbeerbekränzt, mit Jahresbestzeiten und reicher Titelbeute nach Halle zurück zukehren. Die Erfolge des letzten Jahres an gleicher Stelle legten die Messlatte sehr hoch (LINK).

 

Für das Projekt Bestzeit bot Weißenfels einen optimalen Rahmen: perfektes Wetter für die Mittelstrecke, eine wundervoll präparierte 400m-Runde und die Veranstalter bewiesen wiedermal Organisationstalent, dass jedoch - wie noch zu schildern ist - auf eine harte Probe gestellt wurde. Pünktlich um 18:00 starten 63 Läufer auf 12,5 Runden der Tartanbahn.

 

Schnell verteilte sich der Pulk über die Stadionrunde. Zwei Burgenkreisler setzten sich frühzeitig ab. 30m hinter ihnen nahmen Holger und Erik verbissenen die Verfolgung auf. Der hektisch agierende Erik wurde zur Halbzeit von Holger eingenordet: "Ganz ruhig, die kriegen wir schon...". Der Präsident sollte Recht behalten. Mit wechslender Führungsarbeit konnten sie dem Führungsduo Meter für Meter abkämpfen. In der elften Runde, 600m vor dem Ziel, konnten die beiden Halensiaten an zwei Führenden vorbeiziehen. Doch ehe die beiden sich in der neuen Rolle an der Spitze des Feldes einrichten konnten, fraß sich ein Wort in die Muskulatur: "Schlußspurt". Die beiden Burgkreisler lösten die Bremsen oder warfen Gewicht ab - egal wie - sie explodierten und sicherten sich mit einer saustarken Schlußrunde die höchsten Treppchen.

 

Als Trost dieses spannenden Vierkampfes blieben für Holger und Erik sehr gute Zeiten stehen. Auch die anderen Halensiaten unterliefen ihre avisierten Vorgaben deutlich. Im Tableau stellt sich das, wie folgt, dar:

 

03. Nagel, Erik      17:55 (AK35: 2.)
04. Stoek, Holger    18:04 (AK50: 1.)
06. Fricke, Eik      19:58 (AK50: 2.)
10. Rochau, Lothar   21:21 (AK65: 1.)
22. Sebastian, Frank 23:25 (AK55: 2.)

 

Freitagabend. 5.000m abgehakt. Früher Feierabend. So war der Plan. Doch wer so rechnet, macht die Rechnung ohne unseren Lothar. Der anschließende 10.000m Lauf war schon fast beendet. Die Siegerehrungen begannen ewig nicht. Es gab neben Bier und Bratwurst dringenden Klärungsbedarf. Denn die vorläufige Ergebnisliste führte Lothar mit einer Zeit von 24:33 (Pl. 28). Irgendwann wurde Sportsfreund Rochau zur Rennleitung gerufen. Dort zeigte man ihm seine Rundenzeiten und er wurde mit der Frage konfrontiert: "Kannst Du wirklich so schnell laufen?". Einerseits eine Frechheit andererseits ein Auslöser schadenfroher Schmunzler. Die Techniker wollten eher an einen schummelnden Athleten als an ein Versagen der Messtechnik glauben. Nach langem Hin-und-Her konnte die Zeit von Lothar auf 21:21 korrigiert werden.

Und so senkte sich die Sonne bereits tief am Horizont, als saaleabwärts der Heimweg angetreten werden konnte.

 

Text: Erik Nagel

Bild: Lothar Rochau / Erik Nagel


 

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